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Die schlimmste Reise der Welt - Die Graphic Novel 1

Die schlimmste Reise der Welt - Die Graphic Novel 1

32,00 € *

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sofort lieferbar

  • YDWORS001
  • 23.05.2023
  • Hardcover
  • Graphic Novel
  • 9783741633294
Dieses Angebot gilt nicht für alle Länder*
Es wird die schlimmste aller Reisen werden. Als sich Cherry im Juni 1910 zu Captain Scotts neuer... mehr
Produktinformationen "Die schlimmste Reise der Welt - Die Graphic Novel 1"

Es wird die schlimmste aller Reisen werden. Als sich Cherry im Juni 1910 zu Captain Scotts neuer Südpolexpedition meldet, weiß er nicht, dass allein schon die Reise in die Antarktis zu einem Abenteuer werden wird. Doch das ist erst der Anfang einer Reise voller Gefahren, Katastrophen und Kälte. Sarah Airriess gelingt mit ihrer Adaption von Apsley Cherry-Garrads Expeditionstagebuch eine zauberhafte Umsetzung einer Geschichte, die als "Die schlimmste Reise der Welt" längst zu einem Klassiker geworden ist.

Die grandiose Graphic Novel-Adaption der schlimmsten aller Reisen.

Gezeichnet von Sarah Airriess nach einer Vorlage von apsley Cherry-Garrards.

Verlag: Panini
Typ: Graphic Novel
Zeichner: Sarah Airriess
Autor: Apsley Cherry-Garrads
Einsteigerfreundlich: Ja
Format: Hardcover
Kategorie: Comics
Seitenzahl: 172
Serienstart: Ja
Storys: The Worst Journey vol. 1
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Kundenbewertungen für "Die schlimmste Reise der Welt - Die Graphic Novel 1"
29.11.2023

Der Ruf der Antarktis

Apsley Cherry-Garrard veröffentlichte anno 1922 das Buch „Die schlimmste Reise der Welt“, in dem er seine Erlebnisse der Expedition zum Südpol mit dem Schiff Terra Nova niederschrieb, auch wenn er die letzte Etappe selbst nicht miterlebte.
Dies war die Expedition mit Robert Falcon Scott als Expeditionsleiter, die in einem Wettlauf mit Roald Amundsen mündete. Ein Wettrennen, in dem es darum ging, als erstes den geografischen Südpol zu erreichen. Das Buch von Cherry-Garrard gilt als Klassiker unter den Reiseberichten und wurde von Sarah Airriess als Graphic Novel adaptiert.

Die Adaption des Berichts beginnt mit der langen Reise, die von Wales über Kapstadt, Melbourne und Christchurch schließlich bis in die Antarktis ins ewige Eis führt, wo der Band mit dem Jahresende von 1910 endet. Aber auch die lange Anreise ist nicht ohne Gefahren verlaufen, so wird das Expeditionsschiff in einem Sturm nach ihrem letzten Halt mehr als gebeutelt, als die Pumpen ausfallen und einiges an Ausrüstung über Bord geht.

Die zeichnerische Umsetzung ist überaus gelungen, was mit Sicherheit auch daran liegt, dass diese Graphic Novel im Großformat veröffentlicht wird, wobei man gut erkennen kann, dass Frau Airriess früher bei Disney gearbeitet hat.
Am Ende gibt es einen umfangreichen Anhang, in dem die Autorin viele Hintergrundinformationen teilt, die sie während ihrer Recherche gesammelt hat. Neben Infos zur Expedition gibt es viel Wissenswertes auch zu anderen Themen, denen teils eine eigene graphische Übersicht spendiert wurden.
Zusätzlich ist diese Graphic Novel ein kleiner Quell für Informationen zu Polarforschung, das Segeln auf Schiffen, zum Betrieb von Dampfschiffen und vielem mehr.

Wer wie ich die Kälte mag und den momentanen Sommer verabscheut, kann sich mit der Lektüre dieses ersten Teils zumindest gedanklich abkühlen und der Hitze entfliehen, und ich hoffe, es dauert nicht allzu lange, bis der zweite Teil erscheint, zumindest noch bevor die Antarktis tatsächlich weggeschmolzen ist.

11.07.2023

Eine beindruckende Geschichte... für Autorin stehen die Charaktere im Vordergrund

Sehr spannend finde ich schon die persönliche Geschichte der Autorin/ Comic- Zeichnerin und die großartige Motivation, die hinter diesem Comic steckt.


Aus vielen Erzählungen ist von dieser Reise, von diesem Wettlauf zum Südpol bekannt, der für Scott und seine Crew leider tödlich endete. Gefunden wurden schriftliche Auszeichnungen, die das ganze Ausmaß der Tragödie zeigen.


Viel spannender finde ich nun, dass sich eine (ehemals bei Disney arbeitende) Comic- Zeichnerin an diese Geschichte erstmals visuell gewagt hat.


Schon zum Einstieg werden hier die Charaktere ausführlich vorgestellt. Auch spielt immer wieder der Team- Spirit eine Rolle, der hier sehr oft in den Bildern erklärt wird - und der auch in der Realität während der ganzen Reise bis zum Ende durchtränkt war.


Die in Kanada geborene Autorin kündigte ihren Job bei Disney um sich diesem Projekt (in zwei Bänden) ausführlich zu widmen. Dafür zog sie sogar nach Großbritannien, um neben dem Zeichnen ihre Studien über die Geschichte voranzutreiben.


Das wird auch deutlich, wenn man in den hinteren Teil des Buchs blickt. Der Angang bietet präzise Beschreibungen zu den jeweiligen Bildern und Panels des Comics. Man kann noch einmal die Textauszüge der originalen Aufzeichnungen nachlesen, auch werden hier genaue Grafiken und Beschreibungen von Landkarten und zu beispielweise, dem Setzen eines Segels, beschrieben. Spannend!


Das erste Mal, als die Autorin über die Geschichte von Scott stolperte, war während ihrer Zeit in Los Angeles, als sie über die Geschichte im Radio hörte, seitdem lies sie diese Reise nicht mehr los.


Die Expedition, die nun mehr als hundert Jahre zurückliegt und zwischen 1910 and 1913 stattfand, wird hier sehr gut rübergebracht - die Kleidungen und die Ausstattung der Crew sind historisch wiedergegeben. Man kann in die Welt von damals eintauchen und nur allzu gut nachempfinden, wie es gewesen sein muss.


Beindruckend sind immer wieder die Zeichnungen der hiesigen Maschinenkessel im Herzen des Schiffs. Aber auch die schwierigen Umstände zu See bei schlechtem Wetter werden hier fantastisch dargestellt.


Sicherlich gibt es mittlerweile schon viele wissenschaftliche Studien über diese Reise. Dass diese Reise in der jeder Sicht brutal war, wird in den hinteren Texten deutlich. Der Comic allerdings (hier der erste Band) greift diese Tragödie nur bedingt an, denn für die Autorin steht ausdrücklich nicht der Horror im Vordergrund, sondern der Zusammenhalt der Crew UND die Crew (die oftmals nicht genug erwähnt wird). Genau dieses Mittel, die Charaktere auf ihre eigene Art und Weise zu zeichnen und sie als eine Art Helden zu zeichnen, gefällt mir sehr gut.


Ich bin gespannt auf den zweiten Teil, denn jetzt beginnt die Reise erst recht...!


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