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Star Wars Comic-Kollektion 3 - Darth Vader und das Geistergefängnis

Star Wars Comic-Kollektion 3 - Darth Vader und das Geistergefängnis

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  • HDESWC003
  • 30.09.2016
  • Hardcover
  • 9783957989352
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Produktinformationen "Star Wars Comic-Kollektion 3 - Darth Vader und das Geistergefängnis"

Ein verheerendes Attentat auf Imperator Palpatine bringt das galaktische Imperium ins Wanken. Der Dunkle Lord der Sith, Darth Vader, setzt alles daran, die Verantwortlichen zur Strecke zu bringen. Dazu muss er das Rätsel um das Geistergefängnis lösen.

Verlag: Panini
Zeichner: Agustin Alessio
Autor: William Haden Blackman
Charaktere: Darth Vader
Format: Hardcover
Genre: Science-Fiction
Kategorie: Comics
Marke: Star Wars
Storyline: Star Wars Comic-Kollektion
Thema: Games, TV und Film
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Kundenbewertungen für "Star Wars Comic-Kollektion 3 - Darth Vader und das Geistergefängnis"
15.08.2021

„Auch Jedis haben Dreck am Stecken“

Auch wenn Darth Vader die titelgebende Figur ist, ist er hier dennoch nicht die Hauptperson, sondern stattdessen ein einarmiger verunstalteter Imperiums-Loyalist im gehobenen militärischen Dienstrang. Dieser schildert aus seiner Sicht in der erster Person einen vergeblichen Putschversuch gegen den Imperator. Interessant hier die Motive des intransigenten Generals hinsichtlich seines Aufbegehrens gegen Palpatine: Das Vermeiden von aus seiner Sicht sinnlosen Tötens seiner ihm unterstellten Kadetten in Bezug zur Umsetzung imperialer militärischer Absichten. Ein moralischer wie fürsorglicher Aspekt einer Gehorsamsverweigerung gegenüber übergeordneten Autoritäten, der in dieser Form ungewöhnlich und deshalb auch bemerkenswert ist. Zumal damit die strukturelle Schlechtigkeit des Imperiums umso stärker herausgestellt wird. Inhaltlich versucht dieser abtrünnige General den Imperator mit Mitteln der biologischen Kriegsführung auszuschalten, indem er diesen viral verseucht. Angesichts der gegenwärtigen Corona-Pandemie eine jetzt nicht mehr ungewöhnlich wirkende Maßnahme. Und Vader bleibt folgerichtig unbeschädigt, weil er immer eine Gesichtsmaske trägt, auch wenn es kein FFP2-Modell ist. Aber immerhin bleibt Vader virus-immun. Und das muß er auch sein, damit er weiter handlungsdominant bleiben kann. Das ist auch nötig, weil Vader hinsicht Rettung des Imperiums zwei Maßnahmen ergreift: Eine medizinische in Form der Verbringung des Imperators an einen anderen Ort zwecks Genesung, eine militär-taktische Operation zwecks Rekrutierung von Hilfs-Truppen zur Niederschlagung des Putsches. Und hier kommen die besiegten Jedi ins Spiel, die eine unrühmliche Erblast hinterließen. Gewissermassen ein galaktisches Guantanamo, in dem Elemente vorsorglich eingekerkert sind, um diese anschließend durch ein ordentliches Gerichtsverfahren juristisch abzuurteilen. Doch der Aufstieg Palpatines verhinderte diese Umsetzung, so daß jetzt diese Jedi-Gefangenen gewissermaßen vergessen vor sich hinexistieren. Aus dieser Vergessenheit werden sie von Vader herausgerissen und anschließend gnadenlos selektiert, um sich so die besten der so Übriggeblieben als loyale Hilfstruppen dienstbar machen zu können. Bei all diesen Aktionen leitet der einarmige Chronist erhebliche Beiträge, die Vaders Plan letztendlich auch gelingen lassen. Der Putsch wird niedergeschlagen, die imperiale Verruchtheit bleibt bestehen und wird noch mit einem Twist garniert, der hier nicht verraten werden soll. Zumindest soviel: Genial. Zeichnerisch kommt diese Geschichte sehr plastisch rüber, auch wenn die schwarz-weiß-Konturierungen der einzelnen Panels nicht unbedingt der Hit sind. Sympathisch gezeichnet ist hier nichts, klar wie hell ist hier auch nichts. Insgesamt eine eher pessimistisch-düstere Gesamtstimmung, welche Augustin Allessio dem Leser präsentiert, die aber umso funktionsgerechter den hier dargestellten Brutalitäten entspricht. Auf die Time-Line bezogen ist dies heir eigentlich eine kleine nebensächliche Episode, deren Ende angesichts ihrer dramaturgischen Konstellation zudem leicht vorhersehbar ist, die aber dennoch ihren eigenen Reiz hat. Denn nicht das „was“ - Niederschlagung eines Putsches – sondern das „wie“ - Instrumentalisierung von Jedi-Hinterlassenschaften – machen die Originalität dieser Geschichte aus.

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